Kudo - der Kampfsport welcher Judo und Karate vereint

Bedeutung des Namens: Kudo ist japanisch und bedeutet "Der Weg des offenen Geistes" 

Entstehungsdatum: 1990er Jahre

Herkunftsland: Japan

Kampfelemente: Viele Faustschläge, Fusstritte, Griffe, Hebel, Würgegriffe  und Würfe

Verwendete Waffen: Keine


Geschichte des Kudo

Kudo wurde vom japanischen Kampfkünstler Takashi Azuma gegründet. Azuma hat einen schwarzen Gürtel und den 9. Dan im Karate und einen schwarzen Gürtel und den 3. Dan im Judo, daher ist es keine Überraschung, dass der Schwerpunkt im Kudo auf diesen beiden Kampfkünsten liegt.

Azuma hat im Alter von 16 Jahren mit dem Kampfsport begonnen. Kurz nachdem er 1972 seinen Dienst in der japanischen Armee beendet hatte, fing er an Kyokushin Karate zu praktizieren. Für viele war er ein temperamentvoller Mensch, aber auch sehr innovativ. Er eröffnete 1981 seine eigene Kampfkunstschule mit dem Ziel, die Effektivität und Sicherheit von Kyokushin zu verbessern. Azuma war besorgt über die ständigen Kopfverletzungen. Er glaubte ausserdem, dass die Technik grössere Kämpfer begünstigt und die kleineren Kämpfer stark benachteiligt.

Der japanische Innovator begann kurz darauf seinen eigenen Kampfkunststil namens Daido Juku Karate zu entwickeln. Dieser neue Kampfstil wurde auf der Grundlage von Kyokushin mit Elementen aus dem Judo entwickelt. Das offizielle Debüt der Technik war bei der Hokutki-Karate-Meisterschaft.  Daido Juku Karate begann sich in den folgenden Jahren zu entwickeln und viele andere Stile wie Brazilian Jiu Jitsu, Muay Thai und Sambo zu integrieren. Azuma beschloss 2001 den Namen des Stils in Kudo zu ändern, weil er eine Mischung aus verschiedenen Stilen ist und es immer weniger Verbindung zum Karate gibt. Kudo wird heutzutage in fast 60 Ländern auf der ganzen Welt praktiziert und erfreut sich in Russland der grössten Beliebtheit.

Der Name Kudo bedeutet „Der Weg des offenen Geistes" und beschreibt perfekt die Idee hinter der Technik und dem ständigen Streben nach Verbesserungen.

Ausrüstung und Schutz

Kudo konzentriert sich stark auf die Sicherheit und es gibt eine Kampf- und Schutzausrüstung. Es ist daher sehr sicher an Wettkämpfen teilzunehmen. Kudo-Kämpfer tragen weisse und blaue Gi-Uniformen. Das sagt wie beim Sambo nichts über ihren Rang aus. Die Uniformen werden verwendet, um die Kämpfer während der Wettkämpfe zu unterscheiden. Alle Kämpfer müssen ausserdem einen KIF-Helm tragen. Dieser Helm ist einzigartig, weil er ein Plexiglasvisier hat. Die KIF-Handschuhe sind ähnlich wie die MMA-Handschuhe, mit freien Fingern zum Greifen.

Philosophische Konzepte

Viele Kampfkünste beinhalten verschiedene philosophische Konzepte. Als echte Kampfkunst beinhaltet Kudo drei wichtige Konzepte:

Kontext

Kudo ist ein Kampfsport in welchem viel gekickt, geschlagen und geworfen wird. Viel gemeinsam hat das Kudo natürlich mit Karate und Judo. Doch von den Disziplinen her hat es auch sehr viel Ähnlichkeiten mit MMA. Im Weiteren hat es auch viel gemeinsam mit Sanda Boxen oder Kickboxen.

 

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Kudo Video